Mittwoch, 22. August 2012

the beginning is always the hardest

Ihr Süßen, ich hab' mich dazu entschlossen, keinen extra Reiseblog zu erstellen. Da ich davon überzeugt bin, dass ich nicht sehr oft zum Bloggen kommen werde, bringt's der extra Aufwand nicht wirklich und so hab' ich alles in einem.

Ich hab' in meinem letzten Monat hier in Deutschland noch so viele wichtige und persönliche Dinge zu klären. Vor manchen Sachen krieg' ich direkt wieder Angst. Vor allem muss ich der wohl wichtigsten Person (neben meiner Familie), der ich möglicherweise gar nicht mehr so wichtig bin, wie ich immer gehofft hatte, erst noch verklickern, dass ich ein Jahr weg sein werde ... und mir wird momentan doch ziemlich schmerzlich bewusst, dass mir ganz bestimmte, wenige Menschen echt schrecklich fehlen werden und ich hoffe und bete jetzt schon darum, dass sie mich über dieses eine Jahr nicht vergessen und ich mit der einen, mir am wichtigsten Person, nach diesem Jahr vielleicht sogar einen Neuanfang wagen kann. Sehr, sehr unwahrscheinlich, aber wie's dann wirklich aussieht, seh' ich wohl erst nach diesem Jahr. Außerdem wird sich bei mir ebenfalls alles um 180° C drehen. Meine Chefin und Arbeitskollegen sind alle ganz traurig, dass ich bald weg bin, aber sie freuen sich auch für mich und diese Chance. Ich werde diese Spaßvögel sowas von vermissen! Aber mir wurde gesagt, dass wir meinen Abschied noch schön feiern werden, mit Essen gehen oder was trinken. Darauf freu' ich mich.

Jetzt muss ich auch aufhören und mich wieder mit irgendwelchen Filmen ablenken, bevor ich noch zu heulen beginne. Die Nacht ist schrecklich. Da denk' ich immer viel zu viel nach und werd' ganz emotional.


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